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Freitag, 24. Mai 2013

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40 JAHRE DEUTSCHER WERBERAT
Standpunkt zur Werbeselbstkontrolle

Rainer Brüderle [...] "Der Werberat ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Staat nicht in jedem Bereich gesetzlich aktiv werden muss, sondern es auch andere Wege gibt." [...]

Rainer Brüderle
MdB, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion


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Werbeklima

Image-Hoch für Anzeigen und Spots

Das Ansehen von Werbung in den Medien Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften ist in der Bevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren nicht nur hoch, sondern hat 2010 erheblich zugenommen. Das ergeben Daten der aktuellen VerbraucherAnalyse VA im Auftrag der Bauer Verlagsgruppe und der Axel Springer AG bei 31.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren.

Im Kontrast zur weiter wachsenden Zustimmung zur Werbung steht das Ergebnis einer anderen Umfrage: Berufe in der Werbung rangieren im Meinungskeller der Bevölkerung, wie das Institut Forsa für den dbb Beamtenbund und Tarifunion herausgefunden haben will. Das Institut hatte den Bundesbürgern eine Liste mit 29 'Berufsgruppen' vorgelegt und nach deren Ansehen gefragt. Danach liegen "Mitarbeiter in Werbeagenturen" mit einem repräsentativen Ansehen von 14 Prozent auf dem vorletzten Platz vor Versicherungsvertretern (10 Prozent). Der ZAW kommentiert die Daten gelassen: "Natürlich wünschten wir uns eine Würdigung der Leistung von Werbefachexperten für die Existenzfähigkeit von Unternehmen, die Information der Konsumenten, die Finanzierung der Medien und die Einnahmen des Staates". Es sei aber nachvollziehbar, dass bei den Bundesbürgern volkswirtschaftlich komplexe Zusammenhänge weniger bei solchen oberflächlichen PR-Umfragen präsent seien als bei den Spitzenreitern im Ansehen in der Bevölkerung, dem Feuerwehrmann, Krankenpfleger, Pilot und Arzt. Blende man den Werbeberuf aus und frage nach dem Ansehen der Arbeitsergebnisse im Bereich der kommerziellen Markt-Kommunikation, erreiche die Zustimmung bei den Bundesbürgern markante Positiv-Werte mit spürbar wachsender Tendenz in den letzten Jahren.

So seien unterdessen fast zwei Drittel der Bürger der Meinung, Werbung gebe nützliche Hinweise über neue Produkte (63 Prozent), sei hilfreich für den Verbraucher (61 Prozent) und meist recht unterhaltsam (46 Prozent). Selbst die in der Presse immer wieder gescholtenen Spots im Fernsehen kommen bei den Bundesbürgern immer besser an. Schauten sich im Jahr 2007 erst 33 Prozent der TV-Nutzer Fernsehwerbung gern an, seien es jetzt bereits 46 Prozent. Ebenso gestiegen sei auch die Einschätzung des Informationswertes der Spots von 37 Prozent vor vier Jahren auf heute 46 Prozent.

Auf noch stärkere Anerkennung stießen die Anzeigen der Unternehmen in Zeitungen und Zeitschriften, die sich 51 Prozent gern ansehen (+11 Prozent zwischen 2007 bis 2010) und 58 Prozent für informativ halten (+14 Prozent). Schwierig sei dagegen noch die Meinung der Bundesbürger zur Werbung im Internet: Nur 20 Prozent finde sie dort 'richtig gut'.

Zustimmung zur Werbung


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